|
Geschichte des Agrarturismus und der ländlichen
Kultur
Das 1600 erbaute Landhaus wurde am 27. Mai 1707 der religiösen
Gemeinschaft Maria Santissima del Rosario geschenkt, und von Don
Vincenzo Piccioni bewirtschaftet (wie aus der Schenkungsurkunde, die
unten auf der Seite zu sehen ist, hervorgeht). Nach 1870 wurden die
Besitztümer der Kirche verstaatlicht und zum Kauf angeboten. Zwischen
1875 und 1883 wurde unsere Familie neuer Eigentümer und ist es noch
heute. Im Jahr 2003 begann die Renovierung des Gutes, die 2005
abgeschlossen wurde.
Bei der Renovierung wurde großer Wert darauf gelegt, die originale
Architektur zu bewahren, wobei insbesondere auf die Materialien
geachtet wurde: Dachböden aus Kastanienholz und Dächer aus originalen
Terracottaziegeln und -dachpfannen. Der Agrarturismus “Casone” hat es
sich zum Ziel gemacht, die antiken Traditionen des kleinen Bauernhofes
darzustellen und wieder aufleben zu lassen. Normalerweise ist der
Agrarturismus in den Rahmen eines großen Agrarunternehmens
eingegliedert. Hier dagegen sprechen wir von einem kleinen Bauernhof,
wo der Bauer mit der Aufzucht weniger Tiere, dem Anbau von Weinreben,
Oliven- und Obstbäumen, von Gemüse und Getreide überlebt, die sowohl
für den direkten Familienbedarf als auch für den Verkauf notwendig
sind.
Seit Jahrhunderten wird ununterbrochen diese Art von Landwirtschaft
betrieben, originell und primitiv, in einem unberührten Ambiente, das
reich an Pflanzen, Farben, Düften und wilden Tieren, wie Füchsen,
Dachsen, Stachelschweinen, Schildkröten und Igeln ist. Hier findet man
Kichererbsen, Bohnen, Tomaten und Kartoffeln frisch vom Hof. Mit
diesen Erzeugnissen können Sie leckere Speisen zubereiten, die mit
einem hervorragenden kalt gepressten Olivenöl angerichtet werden und
mit unserem bekannten lokalen Wein, Est! Est!! Est!!! serviert werden.
Im Agrarturismus „Casone“ vereinen sich die Bräuche und der Zauber der
Vergangenheit auf perfekte Weise mit dem Komfort einer modernen
Gastlichkeit in einladenden Appartements, die entsprechend dem
althergebrachten Stilgefühl eingerichtet wurden.
In der harmonischen Stille der Natur, die durch den Gesang von
Kuckuck, Lärche, Fasan und Turteltauben unterbrochen wird, können Sie
im Agrarturismus mit einem Sprung in den Swimmingpool, umgeben von
einem großen Garten, dem grünen Land und dem umliegenden Wald, den
Genuss eines einmaligen naturverbundenen Urlaubs wiederentdecken.
Wer Spaziergänge im Freien liebt kann einige Strecken der antiken Via
Francigena zu Pferd, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erschließen. Wer
dagegen gerne fischt oder entspannende Bäder liebt, um vor der
Sommerhitze Linderung zu finden, kann sich an den nahegelegenen See
von Bolsena (etwa 4 km) begeben, und einen Bootsausflug mit Besuch der
Inseln Martane und Bisentina unternehmen. Wer dagegen ein
heilkräftiges Bad wünscht, um sich zu entspannen und den eigenen
Körper zu pflegen, kann das Thermalbad “Il Bagnaccio” (etwa 10 km von
Viterbo) besuchen, und in Becken aus Kalkerde, in denen sich warmes
natürliches schwefelhaltiges Wasser befindet, das direkt aus den
unterirdischen Quellen hervortritt, der Haut Erfrischung geben und mit
der beliebten Tonerde eine natürliche Schönheitskur machen.
Wer außerdem ein Mittag- oder Abendessen nach bäuerlicher Tradition
zubereiten möchte, findet auf dieser Webseite unter den Rezepten,
einige typische Gerichte.
Das Manuskript von Casale

|