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Die natürlichen Produkte, von der Erde auf den
Tisch
Im Agrarturismus Casone wird seit jeher traditioneller Anbau betrieben
(nach den Methoden unserer Großväter), in einer noch unberührten und
primitiven Umgebung, reich an Pflanzen, Farben, Düften, Vögeln und
wilden Tieren.
Hier finden Sie Kichererbsen, Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, den guten
Wein Est! Est!! Est!!!, kaltgepresstes Olivenöl aus unserer eigenen
Herstellung.
Wir haben nun endlich auch Waldbeeren aus eigenem Anbau.
Wenn Sie schmackhafte Gerichte bevorzugen die mit unseren Produkten
angerichtet werden, können Sie diese direkt auf unserem Gut, im Kamin,
auf dem Grill und im Ofen, die Ihnen zur Verfügung stehen, zubereiten.
Der Wein Est! Est!! Est!!!, von Montefiascone –
Die Legende
Der Name dieses Weins entspringt einer Legende. Im Jahr 1111 befand
sich Heinrich der V. aus Deutschland, mit seiner Armee auf dem Weg
nach Rom, um von Papst Pasquale II. zum Kaiser des Heiligen Römischen
Reiches gekrönt zu werden. In seiner Gefolgschaft befand sich auch ein
Bischof, Johannes Defuk, ein besonderer Weinkenner.
Um diese Leidenschaft der Entdeckung neuer Geschmäcker zu befriedigen,
sandte der Bischof seinen Mundschenk Martin auf Erkundung, mit dem
Auftrag, ihm auf dem Weg nach Rom voranzugehen, um die besten Weine zu
probieren und auszuwählen. Die beiden hatten ein Geheimzeichen
vereinbart: Sollte Martin einen guten Wein entdecken, würde er auf die
Eingangstür zur Gaststätte „est“, d.h. „es ist hier“ schreiben. Sollte
es sich um besonders guten Wein handeln, würde er "est est" schreiben.
Nachdem der Diener in Montefiascone angekommen war und den dortigen
Wein probiert hatte, wusste er nicht, wie er die vorzügliche Qualität
dieses Weins mitteilen sollte und beschloss, das vereinbarten Zeichen
drei Mal zu wiederholen und die Nachricht mit insgesamt sechs
Ausrufezeichen hervorzuheben: EST! Est!! EST!!!
Der Bischof teilte das Urteil seines Mundschenks, nachdem er in
Montefiascone angekommen war und verlängerte seinen Aufenthalt um drei
Tage. Nachdem die kaiserliche Mission abgeschlossen war, kehrte er
hierher zurück und ließ sich hier bis zu seinem Tod (der, so scheint
es, durch die übermäßige Trunksucht verursacht wurde) nieder. Er wurde
in der Kirche von San Flaviano beigesetzt, wo noch heute auf dem
grauen Kalkstein folgende Inschrift zu lesen ist: "Per il troppo EST!
qui giace morto il mio signore Johannes Defuk" (Wegen des übermäßigen
Genusses des EST! ruht hier mein Herr Johannes Defuk”). Zur
Anerkennung der erwiesenen Gastfreundschaft hinterließ der Bischof der
Gemeinde von Montefiascone 24.000 Scudi und knüpfte daran die
Bedingung, dass man jedes Jahr zum Gedenken seines Todestages ein
Fässchen Wein über sein Grab vergießen sollte. Dieser Brauch wurde
über einige Jahrhunderte wiederholt. Dem Bischof ist noch heute ein
historischer Umzug mit Personen in historischen Kostümen gewidmet, die
diese Legende wieder aufleben lassen.
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